Regional & Nachhaltig

Aus der Region. Kurze Wege. Weniger CO₂.

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Unser Liefergebiet 120 km

Regionale Lieferung in Mainfranken & Umgebung

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Drei Gründe für infire.

Nachhaltig aus heimischen Wäldern 01

Nachhaltig aus heimischen Wäldern

Unser Brennholz stammt aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft im Umkreis von 100 km. Regional geschlagen, naturbelassen und sorgfältig aufbereitet – für effiziente, nachhaltige Wärme mit gutem Gewissen.
Wunderschönes Flammenbild 02

Wunderschönes Flammenbild

Erlebe das Knistern und die Wärme eines Feuers, das den Abend lebendig macht – lange Brenndauer, gemütliche Atmosphäre, pure Wohlfühlwärme.
Sauber verpackt. Zuverlässig geliefert. 03

Sauber verpackt. Zuverlässig geliefert.

infire Kaminholz kommt sauber und auf einer Wickelpalette verpackt - kein Dreck, keine Rinde, kein loser Abwurf. Jede Palette wird in unserem regionalen Liefergebiet sorgfältig mit eigenem Fuhrpark angeliefert. Dank...

Fragen rund um Brennholz

Was ist der Unterschied zwischen trocken und waldfrisch?

Trockenes Brennholz hat einen Wassergehalt unter 20 % — sofort einsatzbereit für deinen Ofen. Es brennt sauber, mit hohem Heizwert und wenig Rauchentwicklung.

Waldfrisches Brennholz kommt direkt nach dem Schlagen aus dem Wald und hat noch 40–60 % Restfeuchte. Es muss 1–2 Jahre nachtrocknen, bevor es im Ofen verfeuert werden darf.

Vorteil waldfrisch: günstiger im Einkauf — wer Lagerplatz hat, spart bares Geld und sorgt selbst für die Trocknung.

Wie lange muss waldfrisches Brennholz lagern?

Faustregel: mindestens 1 Jahr für Nadelholz, 2 Jahre für Hartholz — bis der Wassergehalt unter 20 % liegt.

Damit es richtig trocknet, gilt:

  • Luftig stapeln — am besten im Holzunterstand oder unter einem Carport, mit 5–10 cm Abstand zwischen den Reihen
  • Sonnig und windexponiert — Südseite des Hauses ist ideal
  • Nicht direkt am Boden — auf Kanthölzer oder Paletten lagern
  • Oben abdecken, Seiten offen lassen

Nach 1–2 Sommern hast du perfekt trockenes Brennholz, das sauber und effizient verbrennt.

Buche oder Fichte — welches Holz ist das richtige?

Beide haben ihre Stärken — und ergänzen sich perfekt:

  • Buche (Hartholz): höchster Heizwert (~2.100 kWh/RM), brennt lange und gleichmäßig, bildet eine schöne Glut. Ideal für lange, gemütliche Heizabende und gute Grundwärme.
  • Fichte (Nadelholz): schneller Hitze-Lieferant (~1.500 kWh/RM), brennt mit knisternder Flamme — perfekt zum Anheizen oder kurzzeitigen Aufheizen.

Profi-Mix: Fichte zum Anzünden, dann Buche nachlegen — schnelle Hitze plus lange Glut.

Was bedeutet 1 SRM, 1 RM, 1 FM?

Drei verschiedene Maße für die gleiche Holzmenge — je nach Stapelweise:

  • 1 FM (Festmeter): 1 m³ massives Holz ohne Lücken — das absolute Volumen.
  • 1 RM (Raummeter): 1 m³ geschichtetes Holz mit den natürlichen Zwischenräumen — entspricht ca. 0,7 FM.
  • 1 SRM (Schüttraummeter): 1 m³ lose geschüttetes Holz — entspricht ca. 0,5 FM oder 0,7 RM.

Unsere Pakete: 1,6 SRM = ca. 1 RM (Ster) — das reicht für rund 2.000–2.500 kWh Heizleistung, je nach Holzart.

Welcher Wassergehalt ist optimal zum Heizen?

Für saubere Verbrennung muss Brennholz unter 20 % Restfeuchte haben — gesetzlich vorgeschrieben (1. BImSchV).

Bei zu nassem Holz:

  • Geringer Heizwert (Wasser muss erst verdampfen)
  • Starke Rauchentwicklung und Versottung im Schornstein
  • Höhere Feinstaub-Emissionen
  • Verkokung am Glas und Schamott

Tipp: Holzfeuchte-Messgerät (ab 20 €) gibt Sicherheit. Trockenes Holz erkennst du auch an: Risse an den Stirnseiten, gräulicher Farbton, klingt hell beim Aneinanderschlagen.

Wie lagere ich Brennholz richtig?

Brennholz braucht Luft, Sonne und Schutz vor Regen:

  • Holzunterstand oder Carport: oben abgedeckt, seitlich offen für Belüftung
  • Mindestens 5 cm Abstand zur Hauswand, damit Luft zirkulieren kann
  • Auf Kanthölzern oder Paletten stapeln — kein direkter Bodenkontakt
  • Sonnen- und Windseite bevorzugen — Süd/Süd-West ideal
  • Mit Rinde nach oben stapeln — die natürliche Witterungsschicht

Trockenes Brennholz hält bei richtiger Lagerung 5–10 Jahre ohne Qualitätsverlust.

Wie viel Brennholz brauche ich pro Heizsaison?

Faustregel für ein Einfamilienhaus mit Kaminofen als Hauptwärmequelle:

  • Kleine Wohnung / Zusatzheizung: 2–4 SRM pro Saison
  • Mittleres Einfamilienhaus: 6–10 SRM pro Saison
  • Großes Haus (Vollheizung): 12–18 SRM pro Saison

Buche ergibt mehr Heizstunden pro Volumen als Fichte — wer rein mit Hartholz heizt, kommt mit weniger Volumen aus.

Tipp: 1 Jahr Vorrat einplanen — so brennt das Holz immer perfekt durchgetrocknet.

Welche Scheitlänge passt in meinen Ofen?

Die richtige Scheitlänge hängt von deinem Brennraum ab. Faustregel: 5 cm kürzer als die Brennraumtiefe — damit das Holz beim Beladen problemlos quer reinpasst.

  • Kleine Kamine: 25 cm
  • Mittlere Öfen: 30–33 cm
  • Große Kachelöfen: 40–50 cm

Unser Brennholz kommt in 25–30 cm Scheitlänge — passt in fast alle modernen Kaminöfen, Kamineinsätze und Speicheröfen. Im Zweifel: vor Bestellung den Brennraum messen.