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Pelletpreise steigen ungewöhnlich früh: Warum du den Sommer 2026 nutzen solltest
Normalerweise sind Pellets im Sommer am günstigsten. 2026 dreht der Markt schon im Juli nach oben. Was dahintersteckt, was eine Tonne kostet und warum sich der Kauf jetzt lohnt.
Wer seine Pellets bevorratet, kennt die Faustregel: im Sommer kaufen, wenn die Nachfrage niedrig und der Preis im Tal ist. 2026 funktioniert diese Regel nur eingeschränkt. Schon Mitte Juli kennen die Pelletpreise in Deutschland nur eine Richtung, und die zeigt nach oben. Für alle, die im Herbst mit einem gefüllten Lager in die Heizsaison starten wollen, heißt das: Der Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt und nicht in acht Wochen.
Was gerade am Pelletmarkt passiert
Der Deutsche Pelletverband (DEPV) und das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) erheben monatlich einen bundesweiten Durchschnittspreis. Für Juli 2026 liegt dieser bei rund 388 Euro pro Tonne bei einer Abnahme von sechs Tonnen, also der üblichen Bestellmenge für ein Einfamilienhaus. Das sind etwa drei Prozent mehr als im Juni und rund 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. Wichtig zur Einordnung: Das ist ein Marktdurchschnitt über ganz Deutschland, kein infire-Preis. Was deine Pellets tatsächlich kosten, hängt von Region, Menge und Sortiment ab.
Der aktuelle Pelletpreis pro Tonne
Zwischen den Sortimenten gibt es klare Unterschiede. Lose Ware, die per Silowagen ins Pelletlager geblasen wird, ist im Schnitt am günstigsten. Sackware auf der Palette kostet pro Tonne etwas mehr, dafür brauchst du kein festes Lager und kannst flexibel im Trockenen stapeln. Umgerechnet auf das Kilo landet der Bundesschnitt im Juli bei knapp 39 Cent.
Warum dieser Anstieg ungewöhnlich ist
Der Sommer ist traditionell die günstigste Zeit für Pellets. Die Heizungen stehen still, die Werke produzieren auf Vorrat, die Nachfrage ist niedrig, und das drückt den Preis ins saisonale Tal. Genau dieses Tal wurde im Juni 2026 noch einmal erreicht. Doch statt weiter zu fallen oder auf niedrigem Niveau zu verharren, ist der Preis im Juli spürbar angezogen. Ein früher Anstieg mitten in der eigentlich ruhigen Jahreszeit ist selten und ein deutliches Signal für alle, die auf den perfekten Kaufzeitpunkt warten.
Rekordnachfrage trotz Ferienzeit
Hinter dem Preisanstieg steht ein handfester Nachfrageschub. Am Markt herrscht trotz Sommerferien Hochkonjunktur: In den ersten zehn Julitagen wurde deutschlandweit etwa doppelt so viel Ware umgesetzt wie im gesamten Mai. Offenbar haben viele Haushalte aus den Preisen der vergangenen Winter gelernt und bevorraten früher. Wer zu spät kommt, zahlt in einem angespannten Markt tendenziell mehr und wartet länger auf den Liefertermin.
Der Bundesdurchschnitt ist ein Orientierungswert, kein Angebot. Regionale Anbieter mit eigenem Fuhrpark und kurzen Wegen liegen oft darunter. Den tagesaktuellen Preis für Mainfranken siehst du direkt auf der Produktseite für lose Pellets.
Pelletpreis im Mehrjahresvergleich
Der Blick zurück zeigt, wie stark sich das Niveau verschoben hat. Wer die Zahlen der letzten Sommer nebeneinanderlegt, sieht den Trend sofort.
| Zeitpunkt | Preis pro Tonne (Bundesschnitt) | Marktlage |
|---|---|---|
| Juli 2024 | rund 280 Euro | Klassisches Sommertief |
| Juli 2025 | rund 302 Euro | Leicht erhöhtes Niveau |
| Juni 2026 | rund 377 Euro | Sommertief erreicht |
| Juli 2026 | rund 388 Euro | Früher Anstieg statt Tief |
Der Sprung von rund 280 Euro im Sommer 2024 auf knapp 390 Euro zwei Jahre später zeigt, dass sich das gesamte Preisband nach oben verschoben hat. Auf ein Niveau wie 2024 werden wir kurzfristig kaum zurückkommen. Umso wichtiger ist es, den günstigsten Punkt innerhalb des aktuellen Bands zu treffen, und dieser Punkt liegt 2026 nicht mehr im Spätsommer, sondern eher jetzt.
Tipp ›
Vergleiche nicht nur den Tonnenpreis, sondern immer die Gesamtkosten inklusive Lieferung. Ein niedriger Grundpreis mit hoher Anfahrtspauschale kann am Ende teurer sein als ein regionaler Anbieter mit kurzen Wegen. Achte außerdem auf die Qualität: Nur ENplus A1 garantiert normgerechte Pellets mit stabilem Heizwert.
Warum die Preise ausgerechnet jetzt steigen
Ein einzelner Grund erklärt den frühen Anstieg nicht. Es ist ein Zusammenspiel aus vorgezogener Nachfrage, den Kosten in der Produktionskette und der Erwartung an den kommenden Winter. Für dich als Käufer ist vor allem eines relevant: Keiner dieser Faktoren spricht dafür, dass die Preise bis zum Herbst noch einmal deutlich nachgeben.
Frühe Bevorratung zieht die Nachfrage vor
Die Erinnerung an die Preisspitzen vergangener Winter sitzt tief. Viele Haushalte wollen dieses Jahr nicht erst im Oktober bestellen, wenn alle gleichzeitig ihr Lager füllen wollen. Diese vorgezogene Nachfrage trifft im Juli auf ein Angebot, das noch auf das übliche Sommertempo eingestellt ist. Wenn mehr Menschen früher kaufen, verschiebt sich das saisonale Muster, und genau das sehen wir 2026.
Rohstoff- und Produktionskosten
Pellets werden aus Sägenebenprodukten wie Sägemehl und Hobelspänen gepresst. Ihr Preis hängt damit an der Auslastung der Sägewerke und an den Energiekosten für Trocknung und Pressung. Läuft die Bauwirtschaft langsamer, fällt weniger Sägerestholz an, und der Rohstoff wird knapper. Solche Effekte schlagen mit Verzögerung auf den Endpreis durch und stützen das aktuelle Niveau.
Der Blick auf den kommenden Winter
Auch die Erwartung spielt mit. Deutet sich ein kälterer Winter an, sichern sich Handel und Haushalte früher ein. Diese Vorsicht ist rational, treibt aber zusätzlich die Nachfrage. Für Sparfüchse heißt das: Der antizyklische Kauf, also dann bestellen, wenn die anderen noch abwarten, funktioniert 2026 nur, wenn man ihn früh macht.
Tipp ›
Warte nicht auf ein zweites Sommertief, das dieses Jahr voraussichtlich ausbleibt. Wer im Juli oder August bestellt, sichert sich das aktuelle Niveau, bevor im Herbst die volle Heizsaison-Nachfrage einsetzt. Worauf du beim Pelleteinkauf sonst noch achten solltest, haben wir separat zusammengefasst.
Lager schon halb leer? Sichere dir jetzt den Sommerpreis, bevor die Heizsaison anläuft.
Lose Pellets bestellen ›Pellets gegen Heizöl und Gas: der Kostenvergleich
Auch wenn Pellets teurer geworden sind, ist der entscheidende Wert nicht der absolute Preis, sondern die Wärme, die du dafür bekommst. Genau da bleiben Pellets klar vorn. Gemessen am Preis je Kilowattstunde ist Heizen mit Pellets deutlich günstiger als mit fossilen Brennstoffen, und dieser Abstand ist zuletzt sogar gewachsen.
Preisvorteil gegenüber Heizöl
Heizöl hat 2026 kräftig zugelegt und Mitte März ein Dreijahreshoch erreicht. Mit einem Wärmepreis von rund 14 Cent je Kilowattstunde ist Öl derzeit ungefähr doppelt so teuer wie eine effiziente Pelletheizung. Der Preisvorteil von Pellets gegenüber Heizöl liegt aktuell bei rund 40 Prozent. Anders gesagt: Für dieselbe Wärme zahlst du mit Pellets deutlich weniger.
Preisvorteil gegenüber Erdgas
Auch gegenüber Erdgas bleiben Pellets im Vorteil. Der Abstand liegt hier bei rund 31 Prozent zugunsten der Pellets. Gerade weil Gas- und Ölpreise stärker an den internationalen Märkten und an politischen Ereignissen hängen, ist der heimische, holzbasierte Brennstoff die planbarere Wahl.
| Energieträger | Wärmepreis (grobe Orientierung) | Preistrend 2026 |
|---|---|---|
| Holzpellets | am günstigsten | steigend, aber Vorsprung wächst |
| Erdgas | rund 31 % teurer als Pellets | volatil |
| Heizöl | rund 40 % teurer als Pellets | Dreijahreshoch im Frühjahr |
Was der CO2-Preis ab 2027 bedeutet
Ein Faktor macht den Vergleich mittelfristig noch deutlicher. Ab 2027 wechselt der CO2-Preis für Heizöl und Erdgas vom bisher festen nationalen Satz in das EU-weite Emissionshandelssystem ETS 2, in dem sich der Preis frei am Markt bildet. Viele Fachleute erwarten dadurch zusätzlichen Aufwärtsdruck bei fossilen Brennstoffen. Wer heute auf Pellets setzt, entzieht sich diesem Mechanismus weitgehend.
Ob eine Pelletheizung langfristig zu dir passt, hängt von mehr ab als vom reinen Brennstoffpreis. In unserem Beitrag zu den Vor- und Nachteilen der Pelletheizung gehen wir ehrlich auf beide Seiten ein.
Lohnt sich der Kauf im Sommer noch?
Die kurze Antwort: ja, aber nicht mehr endlos abwarten. Der klassische Sommervorteil ist 2026 kleiner geworden, weil das Tief früh vorbei war. Trotzdem sprechen die besseren Karten weiterhin für den Kauf jetzt statt in der Hochsaison.
Das saisonale Preismuster verschiebt sich
In normalen Jahren fällt der Preis von Frühjahr bis Spätsommer und steigt dann Richtung Winter. 2026 ist die Talsohle schon im Juni durchschritten. Wer auf einen nochmals tieferen Punkt spekuliert, geht ein wachsendes Risiko ein, weil die Nachfrage bereits jetzt ungewöhnlich hoch ist.
Lose Pellets oder Sackware?
Beide Wege haben ihre Berechtigung. Lose Ware ist pro Tonne günstiger und ideal, wenn du ein festes Pelletlager oder einen Sacksilo hast. Sackware auf der Palette ist etwas teurer, dafür flexibel: Du stapelst sie im Trockenen, entnimmst nach Bedarf und bist nicht auf einen Silowagen-Termin angewiesen. Für kleinere Mengen oder als Puffer ist die halbe Palette ein guter Einstieg.
Wie viel du bevorraten solltest
Als grobe Orientierung verbraucht ein durchschnittliches Einfamilienhaus vier bis sechs Tonnen Pellets pro Heizsaison. Wer das Lager im Sommer komplett füllt, muss in der teureren Hochsaison nicht nachkaufen. Prüfe vor der Bestellung das Fassungsvermögen deines Lagers, damit der Silowagen in einem Zug liefern kann. Das spart Anfahrten und hält den Preis niedrig.
Tipp ›
Staffelpreise belohnen die volle Menge. Wer die ganze Palette oder die volle Silomenge auf einmal bestellt, zahlt pro Tonne weniger als bei mehreren kleinen Bestellungen. Die aktuellen Mengenrabatte siehst du direkt im Warenkorb.
So bestellst du bei infire richtig
infire ist dein Lieferant für ENplus A1 Pellets in Mainfranken. Wir liefern mit eigenem Silowagen und eigenem Palettenfuhrpark in der Region, halten die Wege kurz und den Preis fair. Damit deine Bestellung reibungslos läuft, hier die wichtigsten Punkte.
Lose Pellets für den Silo
Für Haushalte mit Pelletlager oder Sacksilo sind lose Pellets in ENplus A1 Qualität die günstigste Variante. Du gibst deine Menge an, wir stimmen den Liefertermin ab und blasen die Ware direkt ins Lager. Der Preis pro Tonne sinkt mit der Bestellmenge.
Sackware auf der Palette
Ohne festes Lager greifst du zur Sackware. Die infire HD-Qualität als ganze Palette kommt wettergeschützt verpackt und lässt sich trocken einlagern. So heizt du auch dann mit Pellets, wenn kein Silo vorhanden ist. Welche Qualität wofür taugt, zeigt unser Vergleich der besten Holzpellets 2026.
Regionale Lieferung in Mainfranken
Weil wir aus der Region liefern, sparst du dir lange Transportwege und deren Aufschläge. Im Kernliefergebiet erfolgt die Zustellung ohne zusätzliche Speditionspauschale. Ob deine Adresse im Liefergebiet liegt, prüfst du direkt im Shop, sobald du deine Postleitzahl eingibst.
Als ENplus-zertifizierter Händler mit der Kennung DE 438 liefern wir dir Pellets mit lückenloser Qualitätskette vom Werk bis in dein Lager: gleichbleibender Heizwert, geringer Feinanteil und normgerechte Restfeuchte. Für dich heißt das ein sauberer Abbrand und weniger Asche.
Der richtige Zeitpunkt für die Bestellung
Silowagen-Termine sind im Sommer besser verfügbar als in der Hochsaison. Wer jetzt bestellt, bekommt seinen Wunschtermin meist deutlich schneller, während im Oktober und November die Wartezeiten steigen, weil alle gleichzeitig liefern lassen wollen. Ein früher Kauf spart dir damit nicht nur Geld, sondern auch Nerven.
Pellets sind nicht dein einziger Hebel. Wer eine Kombination aus Pellets und Holzbriketts fährt, glättet Preisspitzen zusätzlich. Der ehrliche Vergleich Holzbriketts gegen Brennholz hilft bei der Entscheidung.
Pellets richtig lagern nach dem Kauf
Ein guter Preis nützt wenig, wenn die Ware im Lager Schaden nimmt. Pellets sind empfindlich gegen Feuchtigkeit. Nehmen sie Wasser auf, quellen sie, zerfallen zu Staub und lassen sich nicht mehr sauber verbrennen. Ein paar einfache Regeln sichern die Qualität bis zum letzten Sack.
Trocken und sauber halten
Lagere Pellets grundsätzlich trocken. Sackware gehört auf eine Palette und nicht direkt auf einen kalten Betonboden, an dem sich Kondenswasser bilden kann. Loseware braucht ein sauberes, staubarmes und gut belüftetes Lager. Alle Details, von der Lagergröße bis zur Belüftung, findest du in unserem Guide zum richtigen Lagern von Pellets.
Vor der Befüllung prüfen
Vor jeder Silobefüllung lohnt ein kurzer Blick ins Lager: Ist es trocken, frei von altem Feinanteil und intakt? Ein sauberes Lager sorgt dafür, dass die frische Ware ihre volle Heizleistung behält und dein Ofen störungsfrei läuft. So zahlt sich der günstige Sommereinkauf über die ganze Heizsaison aus.
Tipp ›
Bestellst du im Hochsommer, planst du die Lieferung idealerweise für einen trockenen Tag. Frische, trockene Pellets im sauberen Lager sind die Grundlage für einen effizienten Start in die Heizsaison.
Häufige Fragen
Warum steigen die Pelletpreise im Sommer 2026?
Weil die Nachfrage früher als üblich anzieht. Viele Haushalte bevorraten 2026 schon im Juli statt im Herbst, gleichzeitig stützen Rohstoff- und Produktionskosten das Niveau. Das sonst typische tiefe Sommertief bleibt dadurch aus.
Was kostet eine Tonne Pellets aktuell?
Der bundesweite Durchschnitt liegt im Juli 2026 bei rund 388 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen. Lose Ware ist günstiger als Sackware. Der tagesaktuelle Preis für Mainfranken steht bei infire direkt auf der Produktseite.
Soll ich jetzt Pellets kaufen oder noch warten?
2026 spricht viel für den Kauf jetzt. Das Sommertief ist bereits durchschritten, die Nachfrage ist hoch und Richtung Herbst steigt der Preis erfahrungsgemäß weiter. Wer sein Lager im Sommer füllt, umgeht die teurere Hochsaison.
Sind Pellets günstiger als Heizöl und Gas?
Ja. Gemessen am Wärmepreis je Kilowattstunde liegt der Vorteil von Pellets aktuell bei rund 40 Prozent gegenüber Heizöl und rund 31 Prozent gegenüber Erdgas. Ab 2027 dürfte der Abstand durch den neuen CO2-Preis für Fossile weiter wachsen.
Wo kann ich in Mainfranken Pellets bestellen?
Bei infire. Wir liefern lose Pellets und Sackware in ENplus A1 Qualität mit eigenem Fuhrpark in der Region. Menge und Postleitzahl im Shop eingeben, Liefertermin abstimmen, fertig. Lose Pellets kannst du direkt online bestellen.
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