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Beste Holzpellets 2026 im Test und Vergleich
Welche Pellets heizen am besten? Wir vergleichen Qualitätssiegel, Testsieger und Preis-Leistung, damit du die richtige Wahl triffst.
Holzpellets sind nicht gleich Holzpellets. Zwischen Premium-Qualität und Billigware liegen Welten, beim Heizwert, bei der Asche und bei der Lebensdauer deines Ofens.
In diesem Ratgeber erfährst du, welche Holzpellets 2026 im Test überzeugen, worauf du beim Kauf achten musst und wie du ENplus A1 von minderwertiger Ware unterscheidest. Mit konkreten Vergleichstabellen, aktuellen Preisen und ehrlichen Empfehlungen.
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Warum die Pellet-Qualität entscheidend ist
Wer eine Pelletheizung betreibt, weiss: Der Brennstoff macht den Unterschied. Minderwertige Pellets verursachen mehr Asche, verstopfen die Brennkammer und können im schlimmsten Fall die Heizung beschädigen. Hochwertige Holzpellets dagegen verbrennen sauber, liefern konstant hohe Wärme und schonen den Ofen.
Was passiert bei schlechter Pellet-Qualität?
Pellets mit hohem Aschegehalt oder zu viel Feinanteil führen zu häufigeren Reinigungsintervallen und können die Förderschnecke blockieren. Bei einem Aschegehalt über 1 % steigt der Wartungsaufwand deutlich. Ausserdem sinkt der Heizwert: Statt der üblichen 4,6 bis 5,0 kWh pro Kilogramm liefern minderwertige Pellets oft nur 4,0 bis 4,3 kWh, das bedeutet bis zu 15 % mehr Verbrauch bei gleicher Wärmeleistung.
Ein Pelletofen verbrennt pro Heizsaison durchschnittlich 4 bis 6 Tonnen Holzpellets. Bei einem Preisunterschied von nur 20 Euro pro Tonne zwischen Premium- und Billigware summiert sich das auf 80 bis 120 Euro im Jahr, dafür riskierst du teure Reparaturen und höheren Verbrauch.
Heizwert, Aschegehalt und Feinanteil, die drei Kennzahlen
Beim Vergleich von Holzpellets kommt es auf drei zentrale Werte an:
- Heizwert: Mindestens 4,6 kWh/kg, Premium-Pellets erreichen 4,8 bis 5,0 kWh/kg
- Aschegehalt: ENplus A1 erlaubt maximal 0,7 %, Top-Pellets liegen bei 0,3 bis 0,5 %
- Feinanteil: Maximal 1 % Staub unter 3,15 mm, weniger ist besser für Förderschnecke und Verbrennung
Achte beim Öffnen eines Pellet-Sacks auf den Feinanteil am Boden. Liegt dort viel Staub und Abrieb, wurde beim Transport unsauber gearbeitet, auch wenn die Pellets selbst hochwertig sind.
ENplus A1 vs. DINplus, Qualitätssiegel im Vergleich
Die zwei wichtigsten Qualitätssiegel für Holzpellets in Deutschland sind ENplus und DINplus. Beide basieren auf der europäischen Norm DIN EN ISO 17225-2, unterscheiden sich aber in einem entscheidenden Punkt.
ENplus, Das umfassendste Siegel
ENplus zertifiziert nicht nur die Produktion, sondern die gesamte Lieferkette, vom Werk über die Lagerung bis zum Transport zu dir nach Hause. Nur zertifizierte und geschulte Händler dürfen ENplus-Pellets ausliefern. Das macht ENplus zum strengsten und verlässlichsten Qualitätssiegel auf dem Markt.
ENplus unterscheidet drei Klassen:
- ENplus A1: Höchste Qualität, für Pelletöfen und Pelletheizungen im Privathaushalt. Aschegehalt max. 0,7 %.
- ENplus A2: Gute Qualität, etwas höherer Aschegehalt (max. 1,2 %), für grössere Heizanlagen geeignet.
- ENplus B: Industriequalität, nur für Grosskraftwerke, nicht für den Privatgebrauch.
DINplus, Fokus auf Produktion
DINplus zertifiziert primär die Produktionsqualität. Die Anforderungen an die Pellets selbst sind vergleichbar mit ENplus A1. Der Unterschied: DINplus macht keine verbindlichen Vorgaben zur Logistik. Transport und Lagerung beim Händler werden nicht systematisch überwacht.
| Kriterium | ENplus A1 | DINplus |
|---|---|---|
| Norm-Basis | DIN EN ISO 17225-2 | DIN EN ISO 17225-2 |
| Aschegehalt max. | 0,7 % | 0,7 % |
| Heizwert min. | 4,6 kWh/kg | 4,6 kWh/kg |
| Feuchtigkeit max. | 10 % | 10 % |
| Feinanteil max. | 1,0 % | 1,0 % |
| Lieferkette zertifiziert | Ja (Produktion + Logistik) | Nur Produktion |
| Händler-Schulung Pflicht | Ja | Nein |
| Empfehlung | Erste Wahl für Privathaushalte | Gute Alternative |
Wenn du Pellets online bestellst oder liefern lässt, ist ENplus A1 die sicherste Wahl. Das Siegel garantiert, dass die Qualität nicht nur im Werk stimmt, sondern auch beim Transport zu dir nicht leidet.
Holzpellets im Test 2026, Testsieger und Ergebnisse
Verschiedene Testinstitute haben Holzpellets unter die Lupe genommen. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick, damit du weisst, auf welche Marken du dich verlassen kannst.
Stiftung Warentest: Die besten heiztechnischen Eigenschaften
Im umfassenden Pellet-Test der Stiftung Warentest überzeugten vier Marken mit besonders guten heiztechnischen Eigenschaften: 1Heiz Holzpellets, Power-Pellets, Firestixx und Celsico. Alle getesteten Pellets waren ENplus A1 oder DINplus zertifiziert. Die Tester bewerteten Heizwert, Aschegehalt, mechanische Festigkeit und Schadstoffemissionen.
ÖKO-TEST: 14 Pellet-Marken geprüft
ÖKO-TEST hat 14 Holzpellet-Produkte getestet und dabei besonders auf Stabilität, Schadstoffbelastung und Nachhaltigkeit geachtet. Marken wie Wohl und Warm schnitten dabei sehr gut ab. Wichtiges Ergebnis: Alle getesteten ENplus-A1-Pellets erfüllten die Normvorgaben, das Siegel hält, was es verspricht.
Die Marke Wohl und Warm, die bei ÖKO-TEST überzeugte, führen wir auch bei infire im Sortiment. Wohl und Warm Pellets als Palette (990 kg) sind eine solide Wahl für alle, die auf geprüfte Qualität setzen.
Worauf die Tester besonders achten
Bei allen grossen Tests stehen dieselben Kriterien im Fokus:
- Mechanische Festigkeit: Wie gut halten die Pellets zusammen? Hohe Festigkeit bedeutet weniger Bruch beim Transport und weniger Staub im Lager.
- Aschegehalt: Weniger Asche = weniger Reinigung = weniger Verschleiss am Ofen.
- Heizwert: Wie viel Wärme liefert ein Kilogramm? Der Unterschied zwischen 4,6 und 5,0 kWh/kg klingt klein, summiert sich aber über eine Heizsaison auf mehrere hundert kWh.
- Schadstoffemissionen: Wie sauber verbrennen die Pellets? Weniger Feinstaub und CO ist besser für Umwelt und Gesundheit.
Pellet-Qualitätsklassen im direkten Vergleich
Nicht jede Pellet-Klasse eignet sich für jeden Einsatzzweck. Hier siehst du auf einen Blick, welche Qualitätsstufe zu deiner Heizung passt.
| Eigenschaft | ENplus A1 (Premium) | ENplus A2 (Standard) | Ohne Siegel |
|---|---|---|---|
| Heizwert | 4,6 bis 5,0 kWh/kg | 4,5 bis 4,8 kWh/kg | 4,0 bis 4,5 kWh/kg |
| Aschegehalt | max. 0,7 % | max. 1,2 % | oft > 1,5 % |
| Feuchtigkeit | max. 10 % | max. 10 % | unkontrolliert |
| Feinanteil | max. 1,0 % | max. 1,0 % | unkontrolliert |
| Durchmesser | 6 mm (± 1 mm) | 6 mm (± 1 mm) | variabel |
| Lieferkette geprüft | Ja | Ja | Nein |
| Geeignet für | Pelletofen, Pelletheizung | Grössere Heizanlagen | Nicht empfohlen |
| Unsere Empfehlung | Klare Empfehlung | Bedingt empfehlenswert | Finger weg |
Verwende in deinem Pelletofen oder deiner Pelletheizung ausschliesslich Pellets der Klasse A1. Viele Hersteller von Pelletöfen schreiben ENplus A1 sogar in ihren Garantiebedingungen vor. Wer mit A2- oder Billig-Pellets heizt, riskiert den Garantieverlust.
Holzpellets Qualität erkennen, 7 Praxis-Tipps
Du musst kein Labor haben, um gute Pellets von schlechter Ware zu unterscheiden. Mit diesen sieben Tipps erkennst du die Qualität deiner Holzpellets schon beim Auspacken.
1. Oberfläche prüfen, glatt und glänzend?
Hochwertige Pellets haben eine glatte, leicht glänzende Oberfläche ohne sichtbare Risse. Das zeigt, dass beim Pressen genügend Druck verwendet wurde und das natürliche Lignin im Holz als Bindemittel aktiviert wurde. Rissige oder matte Pellets deuten auf Qualitätsprobleme bei der Produktion hin.
2. Farbe beachten, hell ist besser
Helle, honigfarbene Pellets bestehen meist aus frischem Nadelholz (Fichte, Kiefer) und haben einen besonders hohen Heizwert. Dunklere Pellets können aus Hartholz oder Rindenanteilen bestehen, das ist nicht automatisch schlecht, aber der Aschegehalt ist tendenziell höher.
Die Farbe allein sagt nicht alles. Auch dunkle Pellets können ENplus-A1-zertifiziert sein. Entscheidend sind immer die Laborwerte auf dem Zertifikat, nicht die Optik.
3. Bruchtest machen
Nimm ein Pellet zwischen Daumen und Zeigefinger und drücke zu. Gute Pellets brechen mit einem sauberen Knacken, sie fühlen sich fest und dicht an. Wenn sich das Pellet einfach zerbröseln lässt, fehlt es an mechanischer Festigkeit. Solche Pellets erzeugen im Lager viel Staub und Feinanteil.
4. Staubanteil im Sack kontrollieren
Schütte etwas Pellets auf eine dunkle Unterlage. Liegt viel feiner Staub auf dem Boden des Sacks? Dann wurden die Pellets beim Transport beschädigt oder die Festigkeit ist zu gering. Ein hoher Feinanteil kann die Förderschnecke verstopfen und die Verbrennung verschlechtern.
5. Wassertest, Pellets müssen sinken
Wirf ein Pellet in ein Glas Wasser. Hochwertige Pellets haben eine Dichte über 1,0 g/cm3 und sinken sofort. Schwimmt das Pellet, ist die Verdichtung zu gering, ein Zeichen für minderwertige Qualität. Nach einigen Minuten sollte sich das Pellet im Wasser auflösen und quellen.
Der Wassertest ist ein einfacher Schnellcheck, ersetzt aber keine Laboranalyse. Er gibt dir einen guten ersten Eindruck, ob die Pellets ausreichend verdichtet sind.
6. Geruch checken
Frische, hochwertige Pellets riechen angenehm nach Holz. Ein chemischer, muffiger oder ranziger Geruch deutet auf Verunreinigungen, falsche Lagerung oder minderwertige Rohstoffe hin. Pellets sollten nie nach Klebstoff riechen, gute Pellets brauchen keine künstlichen Bindemittel.
7. Zertifikat und ENplus-Nummer prüfen
Auf jedem Sack oder Lieferschein muss die ENplus-ID-Nummer stehen. Diese Nummer kannst du auf der offiziellen ENplus-Webseite verifizieren. So stellst du sicher, dass nicht nur ein Logo aufgedruckt wurde, sondern das Produkt wirklich zertifiziert ist.
Wenn du dir unsicher bist, bestelle zunächst eine kleinere Menge zum Testen. Bei infire kannst du einzelne 15-kg-Säcke bestellen, bevor du dich für eine ganze Palette entscheidest.
Lose Pellets vs. Sackware, Was lohnt sich mehr?
Bei der Bestellung von Holzpellets stellt sich immer die Frage: lose Ware per Silofahrzeug oder Sackware auf Palette? Beide Varianten haben ihre Berechtigung, die richtige Wahl hängt von deiner Lagerinfrastruktur und deinem Verbrauch ab.
| Kriterium | Lose Pellets | Sackware |
|---|---|---|
| Preis pro Tonne | ca. 15 bis 25 % günstiger | Aufpreis für Verpackung und Handling |
| Mindestmenge | Meist ab 3 bis 5 Tonnen | Ab 15 kg (1 Sack) möglich |
| Lageranforderung | Geeigneter Lagerraum oder Silo nötig | Stapelbar, trocken genügt |
| Handhabung | Einblasen per Silofahrzeug, komfortabel | Einzeln öffnen und einfüllen |
| Feuchtigkeitsschutz | Lagerraum muss trocken sein | Säcke schützen vor Feuchtigkeit |
| Ideal für | Verbrauch ab 4 bis 5 t/Jahr, mit Pelletlager | Kleinverbraucher, flexibler Einkauf |
Unsere Empfehlung je nach Situation
Du hast ein Pelletlager oder einen geeigneten Kellerraum? Dann sind lose Pellets die wirtschaftlichste Lösung. Die Ersparnis von 200 bis 400 Euro pro Jahr bei einem Verbrauch von 5 Tonnen amortisiert jede Investition in die Lagerinfrastruktur schnell.
Du brauchst Flexibilität oder möchtest kleinere Mengen? Sackware auf Palette ist die komfortabelste Lösung. Du kannst sie im Keller, in der Garage oder im Gartenhaus stapeln, ohne aufwendige Umbauten. Lies dazu auch unseren Ratgeber Pellets richtig lagern.
Du bist neu beim Heizen mit Pellets? Starte mit Sackware und sammle Erfahrung. Wenn du deinen Verbrauch kennst und ein Lager einrichten möchtest, wechselst du auf lose Ware, und sparst ab dem ersten Jahr.
Nadelholz oder Hartholz, Welche Pellets sind besser?
Eine häufige Frage unter Pellet-Käufern: Macht die Holzart einen Unterschied? Die kurze Antwort: Weniger als du denkst.
Nadelholz-Pellets (Fichte, Kiefer)
Der Grossteil der in Deutschland produzierten Pellets besteht aus Nadelholz, vor allem Fichtenholz aus der Sägeindustrie. Nadelholz hat einen natürlich hohen Harzgehalt, der als Bindemittel wirkt und für gute Verdichtung sorgt. Der Heizwert von Nadelholz-Pellets liegt typischerweise bei 4,8 bis 5,0 kWh/kg. Der Aschegehalt ist in der Regel sehr niedrig (0,3 bis 0,5 %).
Hartholz-Pellets (Buche, Eiche)
Pellets aus Hartholz sind seltener und oft etwas teurer. Sie haben eine höhere Rohdichte, was eine längere Brenndauer pro Pellet bedeuten kann. Allerdings ist der Aschegehalt bei Hartholz tendenziell etwas höher. Für den Pelletofen im Wohnzimmer sind Nadelholz-Pellets die bessere Wahl.
In Deutschland wurden 2024 rund 3,7 Millionen Tonnen Holzpellets produziert, der Grossteil aus Nadelholz-Sägespänen. Die Verfügbarkeit ist also gesichert, und regionale Produktion bedeutet kurze Transportwege.
Ob Nadel- oder Hartholz: Entscheidend ist das Zertifikat, nicht die Holzart. ENplus-A1-Pellets müssen die gleichen Grenzwerte einhalten, egal ob sie aus Fichte oder Buche bestehen.
Holzpellets Preis 2026, Was kosten gute Pellets?
Die Pelletpreise schwanken saisonal. Wer zum richtigen Zeitpunkt bestellt, spart bares Geld. Hier die aktuelle Preisentwicklung für 2026.
Aktuelle Preise (Stand: April 2026)
Laut Deutschem Pelletinstitut (DEPI) liegt der durchschnittliche Pelletpreis im Frühjahr 2026 bei rund 355 bis 420 Euro pro Tonne für lose Ware (bei Abnahme von 6 Tonnen). Sackware liegt erfahrungsgemäss 15 bis 25 % darüber. Für 2026 wird ein stabiler Markt mit einem Jahresdurchschnitt um 315 Euro pro Tonne erwartet.
Der günstigste Zeitpunkt zum Holzpellets kaufen ist Mai bis Juli. In den Sommermonaten fallen die Preise auf 290 bis 295 Euro pro Tonne. Bei 6 Tonnen Bestellung sparst du so über 100 Euro im Vergleich zum Herbstkauf. Jetzt schon planen und im Frühsommer bestellen!
Preis pro kWh, der ehrliche Vergleich
Der reine Tonnenpreis sagt noch nicht alles. Entscheidend ist der Preis pro Kilowattstunde, also was dich die tatsächliche Wärme kostet. Bei einem Heizwert von 4,8 kWh/kg und einem Preis von 350 Euro pro Tonne zahlst du etwa 7,3 Cent pro kWh. Zum Vergleich: Erdgas liegt aktuell bei 10 bis 14 Cent/kWh, Heizöl bei 9 bis 12 Cent/kWh.
Pellets sind seit Jahren einer der günstigsten Heizenergieträger in Deutschland. Gegenüber Gas und Öl sparst du 30 bis 50 % an reinen Brennstoffkosten, und heizt gleichzeitig CO2-neutral mit nachwachsenden Rohstoffen. Mehr dazu in unserem Ratgeber Pellets vs. Gas im Vergleich.
Billig-Pellets, Warum sich das nicht lohnt
Wer bei Pellets am falschen Ende spart, zahlt doppelt. Günstige Pellets ohne Zertifizierung haben oft einen höheren Aschegehalt und niedrigeren Heizwert. Das bedeutet:
- 10 bis 15 % mehr Verbrauch bei gleicher Heizleistung
- Häufigere Reinigung und Wartung
- Höherer Verschleiss an Brennkammer und Fördermechanik
- Möglicher Garantieverlust beim Ofenhersteller
Rechne nicht nur den Tonnenpreis, sondern immer den Preis pro kWh. Ein vermeintlich günstiges Pellet mit 4,2 kWh/kg ist pro Kilowattstunde teurer als ein Premium-Pellet mit 4,9 kWh/kg, auch wenn der Sackpreis niedriger ist.
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Checkliste: So findest du die besten Holzpellets
Vor dem Holzpellets kaufen kurz diese Punkte abhaken, dann machst du garantiert nichts falsch:
Deine Pellet-Kauf-Checkliste
- ENplus A1 oder DINplus Zertifizierung vorhanden?
- ENplus-ID-Nummer auf dem Sack oder Lieferschein?
- Heizwert mindestens 4,6 kWh/kg (besser: 4,8+)?
- Aschegehalt unter 0,7 % (Ideal: unter 0,5 %)?
- Durchmesser 6 mm (Standard für alle gängigen Öfen)?
- Feuchtigkeit unter 10 %?
- Pellets glatt, glänzend, ohne sichtbare Risse?
- Wenig Staub und Abrieb im Sack?
- Händler ist ENplus-zertifiziert (bei loser Lieferung)?
- Preis pro kWh berechnet (nicht nur Tonnenpreis)?
Bestelle im Frühsommer (Mai bis Juli) und nutze den saisonalen Preisvorteil. Bei infire liefern wir lose ENplus-A1-Pellets und Sackware auf Palette direkt zu dir, regional und fair.
Pellets richtig lagern, damit die Qualität erhalten bleibt
Selbst die besten Holzpellets verlieren ihre Qualität, wenn sie falsch gelagert werden. Feuchtigkeit ist der grösste Feind: Nasse Pellets quellen auf, zerfallen und sind nicht mehr brennbar.
Die wichtigsten Lagerregeln
- Trocken lagern: Relative Luftfeuchtigkeit unter 80 %, kein Bodenkontakt (Palette oder Regal nutzen)
- Belüftet lagern: Frischluftzufuhr sicherstellen, besonders bei losen Pellets (CO-Bildung möglich)
- Dunkel lagern: UV-Strahlung kann Plastiksäcke beschädigen
- Schutz vor Schädlingen: Pellets auf Holzbasis können Mäuse anziehen, Lagerraum dicht halten
Einen ausführlichen Guide mit allen Details findest du in unserem Ratgeber Pellets richtig lagern, Der komplette Guide.
Lose Pellets in grossen Mengen können Kohlenmonoxid (CO) bilden. Der Lagerraum muss gut belüftet sein und darf nie ohne Belüftung betreten werden. Halte dich an die Sicherheitsvorschriften deiner Pelletheizung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Holzpellets sind 2026 die besten?
Die besten Holzpellets 2026 sind ENplus-A1-zertifizierte Pellets mit einem Heizwert von mindestens 4,6 kWh/kg und einem Aschegehalt unter 0,7 %. In den Tests von Stiftung Warentest überzeugten unter anderem 1Heiz, Power-Pellets, Firestixx und Celsico. Bei ÖKO-TEST schnitt die Marke Wohl und Warm besonders gut ab. Entscheidend ist nicht die Marke allein, sondern das ENplus-A1-Siegel als Qualitätsgarantie.
Wo kann ich hochwertige Holzpellets kaufen?
Hochwertige Holzpellets kannst du bei spezialisierten Brennstoffhändlern, im Baustoffhandel oder online bestellen. Bei infire.de findest du ENplus-A1-zertifizierte Pellets als Sackware und lose Ware, regional produziert und direkt zu dir geliefert. Achte beim Online-Kauf immer auf das ENplus-Siegel und die ID-Nummer.
Was kosten Holzpellets 2026 pro Tonne?
Im Frühjahr 2026 liegt der Durchschnittspreis für lose Holzpellets bei 355 bis 420 Euro pro Tonne (bei Abnahme von 6 Tonnen). Sackware kostet 15 bis 25 % mehr. Im Sommer (Mai bis Juli) fallen die Preise erfahrungsgemäss auf 290 bis 295 Euro pro Tonne, der beste Zeitpunkt zum Bestellen.
Was ist der Unterschied zwischen ENplus A1 und DINplus?
Beide Siegel basieren auf derselben europäischen Norm (DIN EN ISO 17225-2) und stellen vergleichbare Qualitätsanforderungen an die Pellets selbst. Der entscheidende Unterschied: ENplus zertifiziert die gesamte Lieferkette (Produktion, Lagerung, Transport), während DINplus primär die Produktion überwacht. Für Endverbraucher bietet ENplus A1 daher die umfassendste Qualitätsgarantie.
Sind Nadelholz- oder Hartholz-Pellets besser?
Für Pelletöfen und Pelletheizungen im Privathaushalt sind Nadelholz-Pellets die gängigste und empfehlenswerteste Wahl. Sie haben einen hohen Heizwert (4,8 bis 5,0 kWh/kg), niedrigen Aschegehalt und sind weit verfügbar. Hartholz-Pellets können eine etwas längere Brenndauer haben, aber der Aschegehalt ist oft höher. Wichtiger als die Holzart ist die Zertifizierung: ENplus A1 garantiert Qualität unabhängig vom Rohstoff.
Wann ist der beste Zeitpunkt, Pellets zu bestellen?
Der günstigste Zeitpunkt zum Pellets bestellen ist Mai bis Juli. In den Sommermonaten ist die Nachfrage gering, die Preise fallen auf den Jahrestiefststand und die Liefersituation ist entspannt. Wer im Sommer für den Winter vorsorgt, spart bei 6 Tonnen über 100 Euro im Vergleich zum Herbstkauf.
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